Mit nur wenigen kleinen Veränderungen und Maßnahmen lässt sich im Büro viel Energie sparen.

  1. Beim Drucken

In vielen Büros wird zu viel und oft unnötig gedruckt. Das Ergebnis sind Papierberge, die ohnehin niemand mehr anschaut. Dabei ist die digitale Kommunikation heute viel effizienter und auch Ihre Daten können sicher auf der Festplatte oder online gespeichert werden. So können Sie Papier- und Stromverbrauch senken, ohne in Ihrer Arbeit eingeschränkt zu werden.

  1. Am PC

Unsere Monitore brauchen keinen Bildschirmschoner mehr! Bei längeren Unterbrechungen macht es einen spürbaren Unterschied, ob Sie Ihren Bildschirm ausschalten oder weiterlaufen lassen. Ihr durchschnittlicher Stromverbrauch kann deutlich gesenkt werden, indem Sie Ihr Arbeitsgerät automatisch in den Standby-Modus wechseln lassen, sobald Sie einige Minuten abwesend sind.

Achten Sie auch auf den versteckten Stromverbrauch, den viele Geräte im Standby-Betrieb verursachen. Mit einer Steckdosenleiste zum Ein- und Ausschalten nehmen Sie mit nur einem Knopfdruck Ihren gesamten PC-Arbeitsplatz vom Netz.

  1. Beim Licht

Die Sonne scheint – Ihre Bürobeleuchtung auch? Tageslicht ist gesund und macht elektrische Beleuchtung überflüssig. Passen Sie Ihre Beleuchtung der Sonne an. Lampen direkt an den Arbeitsplätzen können zusätzlich Strom sparen, da sie meist eine geringere Leistung als die Deckenbeleuchtung haben und dadurch weniger Energie verbrauchen.

  1. am Wochenende.

Ihr durchschnittlicher Stromverbrauch sinkt erheblich, wenn nachts und am Wochenende alles, was möglich ist, ausgeschaltet wird. Darum gilt: Der oder die Letzte macht das Licht aus. Und den Drucker. Und die Heizung. Und die Kaffeemaschine.

  1. bei der Heizung

Das Klima heizt sich auf, Ihr Büro auch! Eine kurze Absprache mit den Kolleginnen und Kollegen über die Benutzung der Heizung kann eine Menge Heizkosten einsparen und damit bares Geld wert sein. Denn jedes Grad Raumtemperatur weniger spart etwa 6 % Energie. Die optimale Temperatur für Büroräume liegt zwischen 20 und 22 Grad Celsius. Anstatt die Heizung also ständig je nach persönlichem Geschmack rauf- und runterzudrehen, sollte man sich auf einen Mittelweg einigen. Das schützt das Klima im Büro – und das der Welt. Das gleiche gilt im übrigen für Lüftungsanlagen.

  1. beim Lüften

Dicke Luft im Büro? Stoßlüften – also Fenster für einige Minuten weit öffnen – ist effizienter als Dauerlüften auf Kipp. Im Winter reichen bereits 5 Minuten. Nicht vergessen: Währenddessen die Heizungen runterdrehen. Sonst schmeißen Sie buchstäblich Geld zum Fenster raus.

  1. beim Wasserverbrauch

Sensibilisieren Sie Ihre Mitarbeiter dafür, den Wasserhahn zuzudrehen, während Sie Geschirr oder Hände einseifen. Zwei Minuten am Tag den Hahn abzudrehen, sparen bereits 50 Cent. Hochgerechnet auf einen Betrieb mit 20 Mitarbeitern macht das etwa 160 € pro Monat.. Zusätzlich Wasser sparen lässt sich auch mit Perlstrahlern oder Durchlaufbegrenzern für den Wasserhahn.

Stromfresser im Büro:

Quelle

www.entega.de

„Denke nie an die ganze Straße, immer nur an den nächsten Besenstrich“ (Beppo Straßenkehrer in „Momo“)

Sie möchten die Ärmel hochkrempeln und alles mal auf links drehen? Kenne ich. Aber: Machen Sie nicht alles auf einmal, nehmen Sie sich nicht zu viel vor!!!

Fangen Sie mit einer Schublade an. Räumen Sie diese Schublade aus und sortieren Sie aus. Was funktioniert nicht mehr? Ab in den Müll!

Was ist oll? Ab in den Müll!

Was liegt schon ewig nur rum? Ab in den Müll!

Die übrigen Inhalte schauen Sie sich kritisch an. Wie viele Kulis / Lineale / Tesaroller brauchen Sie wirklich? 

In den meisten Büros gibt es eine „Zentrale“ für Bürobedarf. Legen Sie die Utensilien, die Sie doppelt oder dreifach bei sich hatten dort ab. Andere freuen sich und die Materialien finden so eine vernünftige Verwendung und kommen so auch mal wieder ans Tageslicht.

Jetzt noch das Fach auswischen und nur noch die wirklich wichtigen, benötigen Artikel einsortieren. Geschafft!

Und morgen dann das nächste Fach, Sie werden sehen, null Komma nix haben Sie das komplette Büro ausgemistet. Das befreit und macht glücklich.

  1.  Keine halben Sachen beim Arbeitsplatz

Am besten, Sie richten sich ein offizielles Arbeitszimmer ein: hier sitze ich, hier arbeite ich. Und wenn Sie kein Zimmer frei haben, richten sie sich wenigstens eine Rückzugsecke ein. Wichtig: Tun Sie Ihrem Körper etwas Gutes und gönnen Sie sich einen ergonomischen Schreibtischstuhl, so macht das Arbeiten mehr Spaß.

  1. Dienst ist Dienst und Schnaps ist Schnaps

Geben Sie Ihrem Tag eine klare Struktur und halten Sie sich dran, Rituale helfen uns dabei: regelmäßig frühes Aufstehen, Kaffee oder Tee kochen und ran an die Arbeit. Planen Sie aber genauso Zeiten für Ihre Familie ein, vor allem für Ihre Kinder. Und während der Familienzeit ruht der Job. Denken Sie auch an die lästigen Pflichten wie beispielsweise Geschirrspüler ausräumen. Planen Sie es von Anfang an ein, raubt es Ihnen keine Zeit ;-)

  1. Zeigen Sie sich, dass Sie arbeiten

Simpler Trick: Ziehen sie sich an wie an einem regulären Bürotag. Im Hemd laufen Sie nicht Gefahr, einen Abstecher in den Hobbykeller zu machen. Außerdem zeigen Sie ihren Kollegen, Kunden und Mitarbeitern, dass Sie voll bei der Sache sind.

  1. Lassen Sie sich nicht abhängen

Bleiben Sie mit Ihren Kollegen in Kontakt, am besten per Video (facetime, Skype, WhatsApp-Videotelefonie etc.). So bleiben Sie auf dem Laufenden und im persönlichen Kontakt. Extratipp: Schaffen Sie sich und dem Team „blaue Stunden“, also Termine ohne festen Arbeitsinhalt. Gemeinsames Lachen, Austauschen von Privatem ist gut für das Gemüt und ersetzt den Plausch in der Teeküche.

  1. Schlagen Sie zwei Fliegen mit einer Klappe

Im Büro stehen wir zwischendurch auf, holen uns einen Kaffee, gucken beim Kollegen vorbei. Wir benötigen den Blickwechsel, um neue Ideen zu bekommen. Zwischendurch auch mal vom Schreibtischstuhl aufstehen, im Stehen arbeiten oder sich einen Tee kochen, Obst schneiden gehen. Warum nicht beim Spazierengehen Telefonate erledigen? Und anschließend können Sie gestärkt weiterarbeiten.

  1. Feierabend

Regeln Sie Ihre Dienstzeiten. Egal ob Sie Chef sind oder Angestellter, regeln Sie Ihren Feierabend und teilen Sie mit, wann Sie zu erreichen sind und wann nicht mehr. Ist Ihr Rechner runtergefahren, ist auch das Diensthandy aus! Und gönnen Sie sich ein Feierabendritual. Spielen Sie Ihr Lieblingslied, singen Sie mit und räumen Sie dabei Ihren Schreibtisch auf. Trauen Sie sich, Sie sind im Homeoffice, es sieht Sie niemand!

Die ersten Tage im neuen Jahr laufen erfahrungsgemäß etwas ruhiger an.

Nutzen Sie diese Zeit und schaffen Sie ein Ordnersystem für den Rest des Jahres.

  1. Räumen Sie ein Regal frei für die Ordner 2021
    • Ob für die laufende Buchführung, die Kunden-Akten oder die neuen Aufträge – neue Jahr neues Glück und: neue Ordner!
  2. EIN Arbeitsschritt für das GANZE Jahr
    • Analog zum vergangenen Jahr richten Sie sich jetzt schon sämtliche Ordner für das neue Jahr ein. Beschriften Sie die Ordner gleich einheitlich und versehen Sie diese mit den entsprechenden Registern A-Z.
    • So können Sie mit wenigen Handgriffen Ihre Ablage verteilen, die Ordner quellen nicht auseinander und das spart unterjährig viel Zeit.
    • Denken Sie daran, dass die Aufbewahrungsfirsten für die Unterlagen aus 2009 abgelaufen sind (Hinweis lt. Anlage). Diese können entsprechend aussortiert und entsorgt werden.
  3. Digitale Ordnung
    • Legen Sie doch alle erforderlichen „Ordner“ gleich mit an: „Rechnungen Kreditoren 2021“ und die Unterordner „2021-01“, „2021-02“, „2021-03“ usw. So lassen sich alle Belege sehr schnell und einfach verschieben / ablegen.

Wichtige Fragen der RHEINISCHE POST in der Corona-Pandemie: Wie arbeite ich effektiv und strukturiert von zu Hause in meinem Homeoffice?

Vielen Dank für das Interview, es hat mir sehr viel Spaß gemacht – trotz Abstand und Maske.